Gefahren durch E-BikesVor allem im Sommer sind Fahrräder und E-Bikes nicht mehr wegzudenken. Als preiswertes und umweltfreundliches Verkehrsmittel bereichern sie den Alltag: Sie steigern die sportliche Fitness und verringern Parkplatzprobleme in vielen Städten.

Bis zu 50 Km / h

Neben den vielfältigen Fahrradtypen wie Tourenrad, Trekkingrad oder Mountainbike existieren auch sogenannte E-Bikes. E-Bikes werden immer beliebter. Mit wenig Kraftaufwand und nicht verschwitzt ans Ziel zu radeln klingt für viele Radfahrer verlockend. Doch die Räder sind nicht nur bequem, sondern erreichen mitunter ein hohes Tempo. Die Unfallzahlen mit Elektrofahrrädern steigen aufgrund der hohen Geschwindigkeiten gerade im Sommer deutlich an. Kein Wunder, denn die Autofahrer schätzen oft das Tempo der E-Bikes falsch ein.

Anfangs nur als Fahrrad für die ältere Generation angesehen, steigt die Anzahl der jüngeren Nutzer stetig an. Je nach Modell erreichen E-Bikes Spitzengeschwindigkeiten von über 50 km/h. Das Unfallrisiko mit einem E-Bike zu verunglücken hat sich in den letzten Jahren immer weiter erhöht. Für viele Autofahrer tauchen Radfahrer geräuschlos und blitzschnell aus dem Nichts auf.

Vorsicht auf hügeliger Strecke

Ein hohes Unfallrisiko besteht besonders am Berg, denn dort können Autofahrer die Geschwindigkeit der E-Bike-Fahrer nur schwer einschätzen. Mithilfe eines Elektroantriebs sind auch Rentner viel schneller unterwegs als man aus der Erfahrung heraus gelernt hat.

Sobald man in einem Unfall mit E-Bike verwickelt wird, sollte ein Gutachter in Betracht gezogen werden. Die Experten erstellen rechtssichere und objektive Gutachten als Regulierungsgrundlage im Schadenfall und können auch online beauftragt werden.

Gefahrenquellen

Es gibt verschiedene Unfallursachen. E-Bike Fahrer haben ein anderes Fahrverhalten und unterschätzen oft die rasanten Geschwindigkeiten.  Und viele, die ein motorisiertes Fahrrad kaufen haben wenig Erfahrung auf zwei Rädern. Mangels Übung und Routine kommt es zu Fahrfehlern. Auch, dass die Fahrräder schneller als andere sind, sehen viele Autofahrer darüber hinaus nicht an. Die meisten E-Bike Nutzer sind immer noch Senioren, für die Unfälle schlimmere Folgen haben. Das fängt mit Brille und steifem Nacken an, die dem Fahrradfahrer den Blick über die Schulter erschweren. Das nachlassende Hör-und Reaktionsvermögen führt in Kombination mit E-Bikes zu weiteren Unfallrisiken.

Die Ursachen für die vielen Unfälle liegen aber nicht nur bei den Radfahrern. Problematisch laut Unfallforschern, sei die Verkehrsinfrastruktur. Viele Radwege sind zu schmal und zu unsicher. Die Städte sind  nun an der Reihe in neue Radwege zu investieren. Radwege gehören auf die Fahrbahn, mit ausreichend Abstand sowohl zu geparkten als auch zu fahrenden Kraftfahrzeugen. Der Abstand, mit der sich Auto- und Radfahrer bewegen, ist dann kleiner, der Bremsweg kürzer und die Aufprallgeschwindigkeit geringer. Das macht den Verkehr mit den schnellen Fahrrädern um einiges sicherer.

E-Bikes - Dokumentation

 

 

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