So langsam sickern Lastenräder in das Bewusstsein der autofahrenden Bevölkerung. Nicht, dass schon von einem echten Trend die Rede wäre. Doch die Vorteile der abgas-, steuer-, und benzinfreien Einkaufstransporteure überzeugen.

Fahrradeinkaufen gut und schön, doch wohin mit der Kiste Wasser oder fünf prall gefüllten Einkaufstüten des Wocheneinkaufes? Lastenräder wollen sich hier als Alternative in Szene setzen. Vor allem in Städten sind die Draht-«esel« eine überlegenswerte Alternative zu Parkplatzmangel und Stau. Sie sind immer häufiger der letzte Tropfen, der das Entscheidungsfass »Abschied vom eigenen Auto« zum Überlaufen bringen. In Kombination mit dem Car-Sharing ergeben sich Zeit- und Kostenvorteile. Der Fitness der Halter kommt es ebenfalls zugute. 

Ganz billig sind die Kleinlastwagen allerdings nicht. 1.200 Euro sollten für einen soliden Untersatz eingeplant werden, nach oben ist die Luft offen, vor allem, wenn man über einen elektrischen Hilfsantrieb nachdenkt. Doch, bei aller E-Bike-Euphorie, wirklich nötig ist dieser nicht.

 Und hier findet sich eine Anleitung zum Bau (englisch)