Auch die Lunge profitiert in besonderem Maße vom rhythmischen Charakter
der Radel-Aktivität: Unsere Atmungsorgane werden gleichmäßig mit
Sauerstoff gefüllt, die sportliche Betätigung kräftigt die
Atemmuskulatur, verbessert die Ventilation der Lunge – und schützt
sogar vor Infekten. Deshalb werden Sportarten mit zyklischen
Bewegungsformen von Pneumologen besonders empfohlen, also Schwimmen,
Walking – und natürlich Radfahren, drei bis fünfmal die Woche etwa eine
halbe Stunde. Sport in schadstoffarmer Umgebung – etwa im Grünen –
nützt zudem besonders der Lungen-Schleimhaut.
Für Betroffene von dauerhaften Atemwegserkrankungen kann moderates
Radfahren eine wichtige Therapie-Ergänzung sein. So empfehlen Mediziner
bei chronischer Bronchitis ein mäßiges Ausdauertraining zu Fuß oder per
Rad, ohne Steigungen bei geringer bis mäßiger Belastung. Auch
Asthma-Patienten wird Radfahren als Ausdauersportart mit gleichmäßiger
Belastung empfohlen, um die Gefahr von Asthma-Anfällen, die bei
körperlicher Anstrengung auftreten, zu reduzieren.
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