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Unser seelisches Wohlbefinden wird auch von unseren physischen
Funktionen und ihrer Leistungsfähigkeit beeinflusst. Wer häufig
Ausdauersport treibt, ist resistenter gegen Stress und hat eine höhere
psychische Stabilität. Auf der anderen Seite können mit
Bewegungsmangel, Übergewicht oder Fettleibigkeit auch psychologische
Probleme einhergehen.
Fachleute schreiben dem Radfahren „aufgrund seiner gleichmäßigen,
zyklischen Bewegungsform eine massive entspannende Wirkung“ zu. Folge:
So genannte „Stressoren“ werden abgebaut – eine emotionale Harmonie und
ein positives Körpergefühl breiten sich aus, manchmal sogar schon nach
einer kurzen Fahrt. Egal, ob der tägliche Radweg – etwa auf ruhigen
Nebenstraßen oder im Grünen –beruhigend gestaltet wird, oder ob er zur
körperlichen Herausforderung dient, mit der Stress abreagiert wird und
der sportliche Erfolg das Selbstbewusstsein stärkt – regelmäßiges
Radeln ist Balsam für die Seele.
Die tägliche Konfrontation mit dem Stressfaktor Autoverkehr – im
Berufsverkehr, bei Baustellenstau oder Parkplatzsuche – kann für so
manchen Pkw-Fahrer auch psychosoziale Wirkungen nach sich ziehen:
„Aggressive Verhaltensweisen“, „soziale Abschottung“ oder sogar
Depressionen macht eine Verkehrsstudie der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) als mögliche Folgen der Belastungen im motorisierten Verkehr aus.
Per Rad lassen sich diese Risiken spielend umfahren!
Hinzu kommt, dass bei Ausdaueraktivitäten (wie dem Radfahren) nach
30 bis 40 Minuten Glückshormone – Endorphin und Adrenalin –
ausgeschüttet werden. Depressiven Zuständen oder anderen psychischen
Problemen wird so entgegengewirkt. Studien zeigten, dass Patienten
Ängstlichkeit und Depressionen durch Ausdauersport reduzieren konnten.
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